Qualität verstehen


Dieser Abschnitt erklärt den Begriff "Qualität". Sie finden Hinweise, wie Qualität operationalisiert, konkret und greifbar wird.

Vorsicht - Qualität (jeglicher Systeme, nicht nur Software) ist hochgradig subjektiv. Es gibt nicht das gute System, weil die Einschätzung gut immer bezogen auf einen Betrachter ist. Stellen Sie sich gemeinsam mit Freunden bei einem Essen in einem schönen Restaurant vor: Sie genießen die gute Suppe, während einige Freunde sich über zu scharf beschweren. Zum Hauptgericht wünschen sich die Kinder Fritten, wohingegen Sie selbst Pommes-de-Balzac bevorzugen:-))
Die Heiden und Keifen…

Absturzsicherheit, Administrierbarkeit, Angemessenheit, Anpassbarkeit, Antwortzeit, Auditierbarkeit, Ausfallsicherheit, Austauschbarkeit, Bedienbarkeit, Benutzbarkeit, Berechenbarkeit, Betreibbarkeit, Datensicherheit, Durchsatz, Effizienz, Erlernbarkeit, Erweiterbarkeit, Fehlertoleranz, Flexibilität, Genauigkeit, Installierbarkeit, Integrität, Interoperabilität, Kompatibilität, Konfigurierbarkeit, Konsistenz, Korrektheit, Latenz, Lokalisierbarkeit, Modifizierbarkeit, Nichtabstreitbarkeit, Nichtangreifbarkeit, Normgerechtigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Personalisierbarkeit, Prüfbarkeit, Reaktionszeit, Reife, Richtigkeit, Robustheit, Sicherheit, Skalierbarkeit, Startup-Zeit, Testbarkeit, Überprüfbarkeit, Verfügbarkeit, Verständlichkeit, Vorhersagbarkeit, Wartbarkeit, Wiederherstellbarkeit, Zugriffsschutz, Zuverlässigkeit.

Qualität ist mehr als nur Funktion! Merkmale wie Sicherheit, Robustheit, Zuverlässigkeit, Bedienbarkeit oder Effizienz setzen Kunden oder Auftraggeber oft als selbstverständlich voraus, ohne sie ausdrücklich zu fordern oder gar zu spezifizieren. Daraus leiten (schlechte!!) Projektleiter, Softwarearchitekten oder Entwickler dann die (schlechte!!) These ab „Hauptsache, es läuft“.
Verschiedene Qualitätsmodelle, wie etwa DIN/ISO 9126, schlagen eine hierarchische Zerlegung von Qualität vor:
Stacks Image 65
Für Ihre Systeme benötigen Sie Ihren eigenen, spezifischen Qualitätsbaum!